Freude & Zuversicht – Knallkrebs & Grundel

Whitepaper · Knallkrebs & Grundel

Freude und
Zuversicht

Die Zukunftskompetenzen für Organisationen in Zeiten von Unsicherheit und Veränderungsdruck – und wie sie sich bewusst gestalten lassen.

Saskia Mielke & Janina Schönitz

ca. 12 Min. Lesen · oder gleich zu den 5 wichtigsten Erkenntnissen ↓

Einleitung

Warum
dieses Thema
jetzt zählt

Wir leben in einer Zeit, die vieles gleichzeitig ist: komplex, schnell, herausfordernd – und oft geprägt von Krisentönen, die lauter sind als das, was Mut macht. Viele Menschen erleben Erschöpfung oder das Gefühl, mit ihrer Arbeit wenig bewirken zu können. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach Zusammenarbeit, die stärkt, verbindet und einen Unterschied macht.

2026 ist in vollem Gange – mit viel Unsicherheit, aber auch mit echten Chancen. Um diese Zukunft aktiv zu gestalten, brauchen wir die Fähigkeit, mit Ungewissheit umzugehen und Bedingungen zu schaffen, unter denen Menschen wirkungsvoll arbeiten können.

Freude ist dabei kein „Nice to have". Sie ist ein Indikator dafür, ob Zusammenarbeit gelingt – und sie entsteht dort, wo Menschen ihre Stärken einsetzen, Fortschritt erleben und sich verbunden fühlen.

Freude ist kein Schicksal, sondern das Ergebnis bewusster Gestaltung.

Janina Schönitz, Knallkrebs & Grundel

5 Dinge, die du sofort mitnehmen kannst

Das Wichtigste
auf einen Blick

01

Freude entsteht – sie passiert nicht einfach

Arbeitsfreude ist kein Persönlichkeitsmerkmal und keine Frage des richtigen Jobs. Sie entsteht durch aktive Gestaltung – von Bedingungen, Beziehungen und Bedeutung. Das ist die gute Nachricht: Sie ist beeinflussbar.

02

Positive Emotionen sind keine Kür – sie sind Hebel

Wer Freude empfindet, denkt breiter, löst Probleme kreativer und baut Ressourcen auf – die auch in schwierigen Zeiten tragen. Broaden-and-Build nennt das die Wissenschaft. Für Organisationen heißt das: Wer in Freude investiert, investiert in Leistungsfähigkeit.

03

Ohne psychologische Sicherheit passiert nichts Echtes

Kein Lernen, keine Innovation, kein offenes Feedback – ohne das Gefühl, dass Ehrlichkeit sicher ist. Psychologische Sicherheit ist keine Wohlfühloption. Sie ist die Grundvoraussetzung für alles, was danach kommen soll.

04

Zuversicht lässt sich trainieren

Zuversicht ist kein Charakter­merkmal, sondern eine Haltung – aus Optimismus, Hoffnung, Selbstwirksamkeit und Resilienz. Und: Sie ist erlernbar. Kleine Routinen wie die What-went-well-Regel reichen oft, um den Blick nachhaltig zu verschieben.

05

Joyful Leadership ist Teamaufgabe

Arbeitsfreude ist nicht der Job der Führungskraft allein – und auch nicht der von HR. Sie entsteht im Zusammenspiel. Jeder Mensch in einer Organisation kann Verhaltensanker für Freude setzen. Heute. Mit dem, was er oder sie schon hat.

Begriffsklärung

Drei Begriffe,
die oft
verwechselt
werden

Freude, Arbeitsfreude, Zuversicht – drei Begriffe, die im Alltag oft gleichgesetzt werden. Was sie unterscheidet, hilft zu verstehen, wo in Organisationen welcher Hebel ansetzt.

Was erlebst du gerade am stärksten in deinem Arbeitsumfeld?

Deine Auswahl wird nicht gespeichert – du bekommst danach nur einen weiteren Gedanken dazu.

Wissenschaftlicher Rahmen

Was die Forschung
dazu sagt

Arbeitsfreude und Zuversicht sind keine weichen Konzepte – sie sind in der Forschung gut begründet. Hier ist der Rahmen, auf dem dieses Whitepaper aufbaut.

Im Unternehmen implementieren

In 4 Schritten
in die Praxis

Diese Schritte sind kein lineares Programm, sondern ein iterativer Lernweg – mit jedem Durchlauf wachsen Bewusstsein, Kompetenz und Vertrauen in die eigene Gestaltungsfähigkeit.

01

Analyse

Den Ausgangspunkt verstehen

Wo entstehen Arbeitsfreude und Zuversicht – und wo gehen sie verloren? Bevor beides gezielt gestärkt werden kann, braucht es ein klares Bild der Ausgangslage. Die Analyse betrachtet vier zentrale Dimensionen:

Psychologische Sicherheit

Zeigt, ob Offenheit, Verbundenheit sowie Lern- und Fehlertoleranz im Team vorhanden sind. Messbar mit dem validierten PsySafety Check.

Arbeitsbelastungen

Zeigt, wo Überlast entsteht und welche strukturellen Bedingungen Energie kosten. Für die Erfassung bewährt sich der Copenhagen Psychosocial Questionnaire (COPSOQ).

Zuversicht

Zeigt, wie stark Teams an ihre eigene Einflussmöglichkeit glauben – ein Produkt aus Wirksamkeit, Optimismus und Verbundenheit.

Arbeitsfreude

Lässt sich über positive Emotionen, Sinn und Fortschritt erfassen – oder direkt im Teamgespräch mit gezielten Reflexionsfragen.

Reflexionsfragen zum Einstieg

  • Wann haben wir zuletzt erlebt, dass wir eine Herausforderung gemeinsam gemeistert haben – und was hat uns dabei geholfen?
  • Welche zwei Anforderungen kosten uns derzeit am meisten Energie – und woran merken wir das im Alltag?
  • Ich bin in meiner täglichen Arbeit motiviert und finde Freude an dem, was ich tue.
02

Fundament legen

Psychologische Sicherheit und Ressourcenbalance schaffen

Erst wenn Menschen sich sicher fühlen und Belastungen handhabbar sind, kann Zuversicht wachsen und Freude im Arbeiten entstehen. „Overload kills joy fast" – Richard Sheridan, Chief Joy Officer.

Psychologische Sicherheit stärken

Setting the Stage: Lernen wichtiger machen als Perfektion. Inviting Participation: aktiv nach Ideen und Perspektiven fragen. Responding Productively: auf Fehler mit Anerkennung und Lernorientierung reagieren. (Edmondson, 2018)

Belastungen sichtbar machen

Teams vereinbaren WIP-Limits (Work-in-Progress-Grenzen): Eine neue Aufgabe startet erst, wenn Kapazitäten frei sind – wie bei einem finanziellen Budget darf auch das personelle nicht überzogen werden.

Iterative Prozessverbesserung

Der Plan-Do-Study-Act-Zyklus unterstützt Teams dabei, Abläufe schrittweise zu verbessern – kleine Tests, sichtbare Ergebnisse, gemeinsames Lernen.

Kompetenzen stärken

Wirksam wird, was nah am Alltag bleibt: Peer-Learning, kollegiales Feedback oder kurze Lernimpulse, die leicht in die Arbeit integriert werden können.

03

Zuversicht steigern

Wirksamkeit und realistischen Optimismus kultivieren

Zuversicht entsteht aus erlebter Wirksamkeit, realistischem Optimismus und Verbundenheit. Sie ist kein Persönlichkeitsmerkmal, sondern eine Qualität des Miteinanders – und damit gestaltbar.

Collective Storytelling

Gemeinsam gesammelte Erfolgsgeschichten machen sichtbar, wie das Team Herausforderungen meistert, und stärken das Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit. Regelmäßig erzählt, verankern sie Zuversicht im Teamalltag.

Appreciative Inquiry

Richtet den Blick auf das, was bereits funktioniert – Teams erkunden ihre besten Erfahrungen (Discovery), entwickeln Zukunftsbilder (Dream) und gestalten konkrete nächste Schritte (Design, Destiny).

Reflexionsfragen zur Wirksamkeit

Wann haben wir zuletzt erlebt, dass wir eine Herausforderung gemeinsam gemeistert haben? Welche unserer Stärken tragen am meisten dazu bei, dass wir Fortschritt erleben?

Realistischen Optimismus kultivieren

Herausforderungen mit einem positiven, aber faktenbasierten Blick betrachten – und gleichzeitig an die eigene Einflussmöglichkeit glauben. Wie wirkt sich unser Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit auf unsere Stimmung im Team aus?

04

Arbeitsfreude leben

Sinn, Verbundenheit und Erfolgserlebnisse gestalten

Arbeitsfreude ist keine individuelle Aufgabe, sondern eine kollektive Leistung. Damit sie entsteht, müssen Strukturen, Prozesse, Beziehungen und eine Kultur zusammenwirken, die Freude ermöglicht.

Intention kennen

Drei Fragen, die helfen, den Sinn in der eigenen Arbeit zu erkennen: Was gibt mir Energie? Was raubt sie mir? Was kann ich heute tun, um mehr von dem zu erleben, das mich stärkt? (Institut for Healthcare Improvement)

Joyful Leadership

Führungskräfte als Vorbilder: Zuversicht zeigen und Mut, psychologische Sicherheit aufbauen, inspirierend kommunizieren, Einsatz vor Ergebnis stellen, Autonomie ermöglichen, Regeneration fördern und das Wir-Gefühl zelebrieren.

Regeneration als Prinzip

Wie im Leistungssport entsteht Leistung im Wechsel zwischen Belastung und Erholung – von der Jahresplanung (Regeneration Weeks) bis zum Tagesrhythmus (90-Minuten-Fokusblöcke mit schuld-freien Pausen).

Erfolg messen

Drei tägliche Leitfragen: Wurde ich mit Respekt behandelt? Hatte ich, was ich brauche, um einen sinnvollen Beitrag zu leisten? Wurde mein Beitrag anerkannt? (Paul O'Neill / Lucent Institut)

So sieht es in der Praxis aus

Fünf Beispiele
aus der Praxis

Arbeitsfreude und Zuversicht sind keine Theorie. Hier zeigen Unternehmen und Personen, wie das im Alltag konkret aussieht.

01
Unternehmensbeispiel

Menlo Innovations

Softwareentwicklung · Ann Arbor, USA · ~50 MA

„Business Value of Joy"

CEO Richard Sheridan hat Menlo konsequent auf dem Grundsatz der Arbeitsfreude aufgebaut. Seit über zwanzig Jahren zeigt das Unternehmen, dass Freude ein strategischer Erfolgsfaktor ist.

Kultur im EinstellungsprozessBezahlte Probephase – Zusammenarbeit, Haltung und Energie werden geprüft, nicht nur Fachkompetenz.
Pair ProgrammingZwei Entwickler:innen an einem Computer – Wissen teilen, Vertrauen stärken, Wir-Gefühl aufbauen.
WIP-Limits & PlanungsboardsNeue Aufgabe erst, wenn Kapazitäten frei sind. Überlastung wird sichtbar – und verhindert.
Fehler als LernmomenteKein Raum für Schuldzuweisung – stattdessen Sicherheit für Experimente und Kreativität.
02
Methode

What-went-well

Nikolaus Roettger · Strategieberater & FutureStory

„Das verändert den Blick."

Nico Rose nutzt eine einfache Freitagsroutine: Mitarbeitende beantworten eine einzige Frage per E-Mail – was ist diese Woche gut gelaufen?

Positiver WochenabschlussMenschen gehen mit einem konstruktiven Gedanken ins Wochenende statt mit Frust.
FührungswissenDie Führungskraft lernt, was für ihr Team überhaupt „gut gelaufen" bedeutet.
NiedrigschwelligEine Frage, ein Satz, einmal pro Woche – minimaler Aufwand, messbarer Kultureffekt.
03
Führungsformat

Strategiestunden

Dr. Julia Banzhaf-Strathmann · BGM Allianz Deutschland

„Richtung gemeinsam entwickeln, nicht vorgeben."

Das Team der Allianz blockiert sich regelmäßig Zeit für „Strategiestunden" – nicht als Top-down-Briefing, sondern als gemeinsamen Entwicklungsraum.

Echtes CommitmentWer Richtung mitentwickelt, trägt sie auch. Keine Vorgabe von oben, sondern gemeinsame Verantwortung.
Mikromanagement adeRegelmäßige Check-ins als Austauschinstrument, nicht als Kontrolle.
Lernen als Kennzahl43 Stunden Weiterentwicklung pro Person und Jahr – eine Stunde pro Woche, verankert in der Strategie.
04
Selbstwirksamkeit

Selbstwirksamkeitsinstrument

Karsten Jelinek · People & Culture, Coca-Cola CCEP

„Wenn man merkt, dass das, was man tut, etwas bewirkt."

Kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP) werden bei Coca-Cola nicht als Managementtool eingesetzt, sondern als Werkzeug für alle – damit jede Person Prozesse aktiv mitgestalten kann.

Eigene Ideen umsetzenMitarbeitende hinterfragen bestehende Prozesse und führen selbst Verbesserungen herbei.
Kollektive SelbstwirksamkeitWas gemeinsam gelingt, stärkt das Vertrauen: „Das können wir ja doch."
Interner PodcastKolleg:innen erzählen offen über Teilzeitmodelle – niedrigschwellig, aber mit großer Kulturwirkung.
05
Lernformat

Gemischte Lerngruppen

Angelika Bayer · Learning & Development, MLP

„Lernen ist am wirksamsten, wenn es Verbindung schafft."

MLP setzt auf Lerngruppen mit bewusst heterogener Zusammensetzung: Back-Office, Berater:innen, externe Teilnehmende. Unterschiedliche Perspektiven fördern Verständnis – und kollektive Wirksamkeit.

Selbstführung als BasisKollektive Wirksamkeit setzt individuelle Selbststeuerung voraus – „leading myself" zuerst.
Corporate UniversityLebenslanges Lernen ist keine Kür, sondern verankert in der Unternehmensstrategie seit 1999.
PSI-TheorieFührungskräfte lernen, sich selbst zu führen – und dann individuelle Motive im Team zu erkennen.

Führung als Gestaltungsaufgabe

Joyful
Leadership

Arbeitsfreude ist keine individuelle Aufgabe – sie ist kollektive Leistung. Führungskräfte und Mitarbeitende, die Verantwortung dafür übernehmen, handeln als Joyful Leaders. Acht Verhaltensanker, die erlernbar sind.

1

Sei Vorbild

Zeige Zuversicht und Mut, hinterfrage den Status quo im Sinne der Arbeitsfreude, experimentiere bewusst und lerne schnell aus Fehlern.

2

Baue psychologische Sicherheit auf

Gestalte Vertrauen und Verbundenheit aktiv. So entsteht ein Umfeld, in dem Innovationskraft, Anpassungsfähigkeit und Mut für Neues wachsen.

3

Kommuniziere inspirierend

Vermittle Freude und Zuversicht ansteckend – durch Geschichten, die Sinn und Erfolge greifbar machen, und durch dein eigenes Verhalten.

4

Setze Einsatz vor Ergebnis

Richte den Fokus auf den gemeinsamen Prozess und das Engagement dahinter, nicht nur auf das Ziel. Dieser Fokus stärkt das Erleben von Kompetenz.

5

Mach den Weg für andere frei

Räume Hindernisse aus dem Weg, sichere Ressourcen und gib Orientierung. Freude entsteht, wenn gemeinsames Wachstum ermöglicht wird.

6

Ermögliche Autonomie und Mitgestaltung

Teile Verantwortung und schaffe klare Entscheidungsräume zum Wohle und zur Stärke der Gemeinschaft.

7

Zelebriere das Wir-Gefühl

Betone gemeinsame Ziele, Rituale und kollektive Erfolge. Fördere Zusammenarbeit über Silos und Hierarchiegrenzen hinweg und mache Miteinander sichtbar.

8

Gib Raum für Regeneration

Sorge für regelmäßige Erholung und lebe sie selbst vor. Wer regeneriert, kann Freude empfinden, kreativ bleiben und langfristig wirksam arbeiten.

Bench the ego.

Phil Jackson · Erfolgstrainer Chicago Bulls & LA Lakers

„Führung ist 30 % Taktik,
70 % Beziehung.

Jürgen Klopp · Borussia Dortmund & FC Liverpool

Stimmen aus der Praxis

Vier Gespräche,
vier Perspektiven

Für dieses Whitepaper haben wir mit vier Menschen gesprochen, die Arbeitsfreude und Zuversicht in sehr unterschiedlichen Kontexten täglich gestalten.

Nikolaus Roettger
Strategieberatung & Zuversicht

Nikolaus Roettger

Strategieberater & Founder FutureStory · Host „Wird schon", Urania Berlin

„Zuversicht ist kein Gefühl, sondern eine Haltung – sie entsteht durch Akzeptanz, Engagement und Selbstfürsorge."
Zuversicht = vier Bestandteile Optimismus, Hoffnung, Selbstwirksamkeit und Resilienz – nicht nur glauben, dass es gut wird, sondern selbst etwas dafür tun.
Kaputte Selbstgespräche in Organisationen Viele Unternehmen beschäftigen sich zu sehr mit sich selbst – Strukturen, Problemen, Schnittstellen. Die Lösung: klarere Narrative über Zweck und Richtung.
Sprache gestaltet Wirklichkeit Ob ein Rückschlag als Lernmoment oder als Identitätsbeweis gilt – das innere Narrativ entscheidet über Haltung und Handeln.
Zuversicht ist der Treibstoff Purpose ist der Grund der Unternehmensreise, Vision das Ziel, Werte die Leitplanken – und Zuversicht das, was uns überhaupt in Bewegung bringt.
Dr. Julia Banzhaf-Strathmann
Gesundheitsmanagement & Führung

Dr. Julia Banzhaf-Strathmann

Leiterin BGM & Arbeitsschutz · Allianz Deutschland

„Arbeit darf Spaß machen. Wenn Menschen Freude und Motivation empfinden, dann sind sie auch leistungsmotiviert – und genau das brauchen wir."
Leistungsmotivation als Ziel Nicht nur Motivation oder Leistung allein – sondern die Freude daran, etwas zu erreichen. Beides zusammen erzeugt Energie.
Strategiestunden statt Direktiven Das Team entwickelt Richtung gemeinsam – das schafft echtes Commitment und stärkt die Motivation dauerhaft.
43 Stunden Lernen pro Jahr Eine Stunde pro Woche, verankert in der Strategie – nicht als Nice-to-have, sondern als Leistungsprinzip.
Gesunde Führung = Vertrauen Mikromanagement kostet Freude. Wer Kontrolle durch Dialog ersetzt, fördert Motivation, Gesundheit und Zusammenhalt.
Karsten Jelinek
People & Culture · Selbstwirksamkeit

Karsten Jelinek

People & Culture Business Partner · Coca-Cola CCEP Deutschland

„Wenn man Menschen das Gefühl gibt, Teil einer Veränderung zu sein, dann kann kollektive Selbstwirksamkeit entstehen."
Freude entsteht durch Wirkung Menschen brauchen das Erleben, dass ihr Handeln etwas verändert – im eigenen Tun und im Zusammenspiel des Teams.
KVP als Beteiligungsinstrument Mitarbeitende hinterfragen Prozesse und führen selbst Verbesserungen herbei – das stärkt Selbstwirksamkeit nachhaltig.
Offenheit bei KI-Veränderungen Gemeinsames Lernen statt Angst: Wenn Menschen nachvollziehen können, was passiert, und mitgestalten dürfen, entsteht Zuversicht.
Kulturveränderung in kleinen Schritten Kein abgeschlossenes Projekt – sondern eine kontinuierliche Entwicklung über viele kleine Momente.
Angelika Bayer
Learning & Development · Selbstführung

Angelika Bayer

Expertin Learning & Development · MLP Finanzberatung SE

„Früher galten viele dieser Themen als weich – heute wissen wir, dass sie über Zukunftsfähigkeit entscheiden."
Selbstführung als Basis Kollektive Wirksamkeit setzt individuelle Selbststeuerung voraus – „leading myself" ist die Grundlage für alles andere.
Gemischte Lerngruppen Back-Office, Berater:innen, Externe – heterogene Gruppen erzeugen Verständnis füreinander und kollektive Energie.
Lernen als DNA Lebenslanges Lernen ist kein Nice-to-have, sondern strategisch verankert. MLP betreibt dafür seit 1999 eine eigene Corporate University.
PSI-Theorie nach Kuhl Führungskräfte lernen zuerst sich selbst zu führen – um dann individuell auf die Motive ihrer Teammitglieder eingehen zu können.

Und jetzt?

Freude und Zuversicht
sind ansteckend

Wenn wir auf die Arbeit an diesem Whitepaper, auf Projekte und Gespräche der letzten Monate zurückblicken, sehen wir ein gemeinsames Muster: Organisationen sind überlastet. Menschen geben ihr Bestes – oft mehr als das. Und dennoch wird selten das priorisiert, was am stärksten entlasten würde: die Qualität der Zusammenarbeit.

Wenn du aus diesem Whitepaper nur eine Sache mitnimmst, dann vielleicht diese: Freude und Zuversicht entstehen, wenn wir ihnen Raum im Alltag geben. Das klingt simpel – ist aber nicht einfach.

Saskia & Janina

Knallkrebs & Grundel · Berlin

kontakt@knallkrebs-grundel.de  ·  www.knallkrebs-grundel.de